SixBricks im Kindergarten

Der St. Benedikt Kindergarten in Kampala hat mich eingeladen, Six Bricks vorzustellen.

Einige Erzieher*innen sind bereits früh am Morgen eingetroffen, um diese in Uganda neue, haptische Lernmethode selber kennen zulernen.

So eine Gelegenheit lass ich mir nicht entgehen und so bin ich mit Tr. Nakalanzi Jean Mary gut vorbereitet in diesen Workshop gegangen.

Wie überall sind die dringendsten Themen auch hier:

– mangelnde Konzentration

– fehlende Merkfähigkeit

– unzureichende Impulskontrolle (teacher, teacher, Teacher…me me me…)

Die große Herausforderung hier in Uganda ist jedoch auch:

– komplett fehlende Ressourcen in den Schulen, 

– enge Räume und 

– übergroße Klassenräume (jeder Erzieher*in weiß, wovon ich rede, wenn man mit 25 U3 Kindern in einem Raum alleine verbringen muss. Das ist dort Alltag, jedoch komplett ohne jegliche Spielsachen oder Hilfsmittel).

Nun konnte ich schnell mit einigen wenigen Aktivitäten die Dynamik, Tiefe und dennoch Simplizität von Six Bricks vorstellen. Da ist das kurze Zeigen, dann verbergen und aus eigener Erinnerung zusammengesetzte Modell anfangs noch sehr einfach (2 Bausteine). Diese Aktivität, kontinuierlich eingesetzt, trainiert zum einen die Merkfähigkeit und, wenn die Gebilde immer komplexer werden (glaubt man kaum bei sechs Bausteinen) auch sehr gut das räumliche Vorstellungsvermögen.

Gerade habe ich Kontakt zu einer Erzieherin aus Wolfsburg, die diese Aktivität „Wegzaubern“ nennt, weil Sie es umgekehrt einsetzt (fertiges Modell und immer wieder fehlende Elemente, die dann von den Kindern gezeigt werden sollen). Auch eine sehr schöne Variante.

Am Nachmittag gab es noch Praxisstunden in einem Eltern-Kind-Workshop. Wir haben wirklich viel gelacht und gemeinsam gelernt. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies lange in Erinnerung bleiben wird.

Wer dieses Uganda Projekt unterstützen möchte (z.B.: durch den Kauf eines SixBricks Sets für Uganda pro Kind), der kann mich sehr gerne kontaktieren (info@sixbricks.de)