„Berlin ist eine Reise wert“ – so ein alter und doch aktueller Werbeslogan.

Am Montag, den 11. März hatte ich die Gelegenheit, SixBricks an der Paul-Simmel-Grundschule in Tempelhof vorzustellen.

Jeder, der bereits mit SixBricks zu tun hat, weiß, dass es nicht beim theoretischen Vorstellen bleibt, sondern alle Beteiligten in Bewegung sind.

Ein kompletter pädagogischer Tag und nur 6 Bausteine – wie kann das denn gehen?

Schulung mit Grundschule-Lehrkräften

Nun, ich habe wirklich einige Wochen Vorbereitung investiert, um eine größere Gruppe von PädagogInnen und fachlich bei Laune zu halten. Methodenvielfalt konnte durch Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, kurze theoretische Impulse, Stationenlauf und das Entwickeln eigener Ideen erlebt werden.

Neben einfachen Aktivitäten für wichtige Lernfelder wie Motorik, Wahrnehmung und Sprache, wurden auch Übungen durchgeführt, welche die Konzentration, Merkfähigkeit und Fokussierung trainieren.

Die Nutzung einer „Raketen“-Matte für verschiedene Schulfächer wurden begeistert ausprobiert. Hier kamen Themenfelder wie Satzbau, richtiges Zuordnen von Begriffen zu Sachthemen oder Rechenaufgaben zur Anwendung. Mit ein wenig Kreativität läßt sich diese Lösungsmatte für verschiedene Themen und Lektionen nutzbar machen. Durch diese „Lösungsmatte“ kann die Lehrkraft mit einem Blick alle Lösungen einer Schulklasse erfassen. 

Lösungsmatte SixBricks im Einsatz

Zusätzlich habe ich die Grundmatte mit den Linien und verschiedenen Konzepten (Zahlen, Farben und Symbolen) eingesetzt. Für die kindlich aussehende Konzeptseite habe ich mir eine anspruchsvolle Aufgabe ausgedacht, so dass allen Beteiligten schnell klar wurde, sich nicht nur auf das äußerliche Erscheinungsbild zu verlassen. Die Dynamik und Tiefe der „SixBricks“ 

Das war der wichtige Spagat an diesem Seminartag: den Erwachsenen ein Verständnis für die Grundmethodik vermitteln und gleichzeitig die praktische Anwendbarkeit im Schulalltag mit den Kindern zu zeigen ohne dass es kindisch wird (obwohl die Atmosphäre nach dem Mittagessen schon sehr an eine ausgelassene Schulklasse erinnerte).

Methode lässt sich nur praktisch in Seminaren erleben. Die Umsetzung für den Schulalltag ist dann schnell und einfach machbar. Sehr gerne komme ich auch in die Schule in Eure Region, um ganze Teams mit Six Bricks und den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten bekannt zu machen.

Für mich war Berlin diese Reise auf jeden Fall wert und ich wünschte mir, dass noch mehr Grundschulen diese lehrplanunterstützende Methode kennenlernen. Vielleicht kann ich ja bei der Gelegenheit auch noch die anderen Seiten von Berlin entdecken.

Wie war noch die Lösung?